Anwendung

Als Zuckerersatz:
Xylit wirkt im Mund erfrischend kühl und hat weder Neben- noch Nach­geschmack. Es ist leicht wasserlöslich, hitzeresistent und daher geeignet zum Süssen von kalten wie auch von heissen Getränken und Speisen. Xylit kann Zucker generell 1:1 ersetzen. Einzige Ausnahme: Karamellisieren geht mit Xylit nicht.


Zur Zahnpflege:
Um die gewünschten Wirkungen zu erzielen, ist es wichtig, Xylit in die tägliche Zahnpflege zu integrieren. Am besten verwenden Sie es nach jeder Mahlzeit. Nehmen Sie dazu einen ½-1 Teelöffel Xylit in den Mund und speicheln es ein. Nach ca. 5 Minuten spucken Sie die Flüssigkeit wieder aus.
Sie können das Xylit auch als Zahnpasta-Ersatz verwenden. Wichtig: in beiden Fällen den Mund nicht mit Wasser nachspülen!

Wie viel Xylit braucht es für die Zahnpflege? (Folien Präsentation)


Ideal für Familien & Kinder:
Mit Xylit macht die Zahnpflege doppelt Spass: Zahnpflege ist nicht länger ein notwendiges Übel, sondern wird zu einem Genuss. Stellen Sie sich vor: Ihre Kinder pflegen ihre Zähne, indem sie Süsses naschen…
Eltern können durch regelmässige Einnahme von Xylit bereits vor der Geburt ihrer Kinder dazu beitragen, dass sich deren Kariesrisiko reduziert. Karies­bakterien werden nämlich meist von den Eltern via Mundkontakt auf die Kinder übertragen. Je weniger schädliche Bakterien die Eltern im Mund haben, desto weniger werden davon aufs Kind weitergegeben.

 

Quellen:

Mäkinen, K. (2000). Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe. Hrsg: pdv PraxisDienste + Verlags GmbH, Heidelberg.

Söderling, E. (2009). Xylitol prevention in children. In: Oralprophylaxe Kinderzahnheilkunde, Ausgabe 2/2009, S. 52-55.